
Rückblick auf das Jahr 2001 und Vorschau 2002
Im Jahr 2001 hat sich einiges in Sachen Integrationsarbeit im Kanton Basel-Landschaft
getan. So wurde zum Beispiel ein Neuzuzügerkonzept geschaffen, denn die kantonalen
Bemühungen zielen darauf ab, Zuzüger/innen von Beginn weg verbindlich bis zur
erfolgreichen Integration zu begleiten. Einmal im Monat finden im Ausländerdienst
Baselland daher Informationsveranstaltungen für ausländische
Neuzuzüger/innen statt. Diese Veranstaltungen sind erfolgreich angelaufen und das
Echo ist durchweg positiv. Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an den
Ausländerdienst BL unter Tel. 061 827 99 00.
Im Bildungsbereich konnten für das Frauenbildungsprojekt «Connectica»
bereits viele Gemeinden gewonnen werden. In manchen Gemeinden, wie zum Beispiel in
Pratteln ist die Nachfrage so gross, dass bis zu drei Kurse parallel laufen. Ein
Schulinformationsprojekt bietet interessierten fremdsprachigen Eltern im Kanton
Basel-Landschaft die Möglichkeit, sich in ihrer Muttersprache über das hiesige
Schulsystem vom Kindergarten bis zum Abschluss der Lehre oder der Matur, inklusive der
weiterführenden Angebote, zu informieren. Weitere Informationen erhalten Sie beim
Schulinspektorat BL, Tel. 061 925 59 75, bei Frau Meienberg.
Insgesamt wurden 2001 19 Projekte aus dem Integrationsbereich vom Kanton Basel-Landschaft
finanziell unterstützt. Auch im Jahr 2002 bleibt die Integrationspolitik im Kanton BL
bildungs- und ressourcenorientiert. Mit den zur Verfügung stehenden Mitteln ist
geplant, 2002 neu neben dem Frauenbildungsprojekt «Connectica» auch das
jugendspezifische Projekt «surgal con chili» zu fördern. Dieses Projekt
ist auf Jugendliche, die nicht mehr schulpflichtig sind, zugeschnitten und beinhaltet
einen Intensiv-Deutschkurs mit integrierten Komponenten der Gewaltprävention. Dieses
spezifische Projekt ergänzt das bereits vorhandene breite Angebot von
öffentlichen und privaten Anbietern im sprachlichen Weiterbildungsbereich.
Die ressourcenorientierte Politik des Bundes zielt letztlich auf die Hilfe zur
Selbsthilfe. In diesem Zusammenhang unterstützt der Kanton per Leistungsauftrag den
Ausländerdienst Baselland. Dieser bietet neben Sprachkursen auch Sozialberatung und
allgemeines Orientierungswissen.
Speziell im Vordergrund stehen in diesem Jahr die Vernetzung des Ausländerdienstes BL
mit der GGG BS zu einem kompatiblen Kompetenzzentrum. In wenigen Monaten wird auch die
neue Datenbank, die der ALD gemeinsam mit der GGG zur Zeit aufbaut, öffentlich im
Internet zugänglich sein. Die Datenbank bietet sowohl öffentlichen Institutionen
wie auch interessierten Einzelpersonen eine Übersicht aller migrations- und
integrationsrelevanten Angebote in der Region. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte
an die Stabstelle für Integrationsfragen, Frau Julia Morais: Tel. 061 925 60 44.
Interkulturelle Vermittlerinnen im Binninger Familienzentrum
Im Juni 2000 konnten 15 Teilnehmerinnen aus 10 verschiedenen Ländern und 9
Sprachgruppen den 11/2-jährigen Lehrgang MEL (Migrantinnen in der Elternarbeit und
Erwachsenenbildung) abschliessen. Dieser Lehrgang für interkulturelle Vermittlerinnen
wurde von HEKS BS/BL und der Gesundheitsförderung BL angeboten.
Die MEL-Absolventinnen sind engagierte Menschen mit viel eigener Integrationserfahrung.
Häufig haben sie in ihrem Herkunftsland einen pädagogischen oder sozialen Beruf
ausgeübt, der ihnen in der Schweiz verwehrt bleibt. Sie wissen, wie schwierig es ist,
sich in einem neuen Land zurechtzufinden, und sind nach ihrer MEL-Ausbildung hoch
motiviert, ihre Erfahrungen und Kenntnisse an ihre Landsleute weiterzugeben.
Zwei von ihnen, eine tamilische (Mani Murugesu) und eine türkische (Semiha Alingan)
Vermittlerin, arbeiten bei uns im Familienzentrum (FAZ) Binningen mit. Die Tamilin hat
schon ihr Praktikum – ein fester Bestandteil der MEL-Ausbildung – bei der
Mütter-/Väterberatung im FAZ absolviert. Erfreulicherweise wurde der Zulauf
tamilischer Mütter mit Buschis während dieser Praktikumszeit so gross, dass
sogar eine tamilische Spezialsprechstunde eingerichtet werden musste.
Beide Mediatorinnen arbeiteten zudem im Offenen Treffpunkt des Familienzentrums mit,
sodass vermehrt fremdsprachige Mütter und Kinder den Weg zu uns gefunden haben. Es
hat sich gezeigt, dass es recht schwierig ist, den interkulturellen Kontakt herzustellen
und zu fördern, da die Sprache oft eine Barriere bildet und unterschwellige
Ängste vor dem Fremden vorhanden sind. Zum Glück spielen die Kinder problemlos
zusammen, und oft kommen die Erwachsenen über ihre Kinder in Kontakt. Im
gegenseitigen Respektieren wächst Vertrauen und die Möglichkeit, voneinander zu
lernen.
Seit mehr als einem Jahr nun führen beide Mediatorinnen je eine tamilische und eine
türkische Mutter-Kind-Gruppe im Familienzentrum. Bei diesen Mutter-Kind-Treffen
werden spezifische Fragen und Probleme erörtert, welche sich diesen Müttern bei
uns in der Schweiz stellen. Es ist eine Tatsache, dass fremdsprachigen Müttern mit
Kleinkindern die Integration in unsere Gesellschaft besonders schwer fällt, da sie
oft sehr isoliert in ihrer Familie leben, wenig Aussenkontakte haben und darum die
hiesigen Gepflogenheiten und die deutsche Sprache kaum kennen.
Ziel dieser Gruppentreffen ist, den Migrantinnen Unterstützung in ihrem
Erziehungsalltag zu geben sowie die Kommunikation und Teilnahme im Gemeinwesen und den
Zugang zu Binninger Institutionen zu erleichtern. Die Frauen sollen sich bei uns wohler
und sicherer fühlen, was sich auch auf ihre Kinder und ihre Partner
gesundheitsfördernd auswirken kann. Die Chancen der Kinder in der Schule und im
späteren Berufsleben können dadurch verbessert werden.
Das Projekt läuft erfolgreich. Laufend kommen neue Teilnehmerinnen dazu, sodass nun
durchschnittlich pro Nachmittag sieben Mütter mit ein bis zwei Kindern im
Familienzentrum zusammenkommen. Nebst gemeinsamem Singen, Spielen und Zvieriessen wird das
Hauptgewicht vor allem auf themen- bezogene Gespräche gelegt (z.B. Kindergarten- und
Schulsystem, Gesundheit und Ernährung, Feste und Feiertage, Familie und Erziehung
etc.). Hie und da wird zusätzlich eine Fachperson von aussen zugezogen.
Beide Gruppen organisieren von Zeit zu Zeit für FAZ-Besucher/innen ein Morgen- oder
Mittagessen mit Spezialitäten aus ihrem Land. Diese finden jeweils grossen Anklang.
Die Erfahrung zeigt, dass die Gruppenteilnehmerinnnen offener und selbstsicherer werden.
Viele von ihnen besuchen mittlerweile auch den Deutschkurs Connectica, benutzen die
Ludothek und / oder schicken ihre Kinder in Spielgruppen, um ihnen damit den Weg in den
Kindergarten zu erleichtern.
Letztes Jahr wurde das Projekt von der katholischen und reformierten Kirchgemeinde sowie
von Sesam 2001 bezahlt. Für 2002 übernimmt erfreulicherweise die Gemeinde
Binningen die Finanzierung.
Ich bin überzeugt, dass solche Gruppen einen wertvollen Beitrag für die
Integration von ausländischen Familien bedeuten, und hoffe, dass auch andere
Familien- und Begegnungszentren diesen Schritt wagen.
Elsbeth Stöcklin, Koordinatorin des FAZ Binningen
Neues aus dem Frauenbildungsprojekt Connectica des Ausländerdienstes Baselland
Projekt
Wie in der letzten Ausgabe der Migrationszeitung bereits berichtet wurde, ist Connectica
ein Deutschkurs mit integrativen, themenbezogenen Unterrichtseinheiten für Frauen /
Mütter, welche wenig oder keine Erfahrung mit Themen wie Schule, Ämter,
Arztbesuch etc. haben.
Den Teilnehmerinnen wird die deutsche Sprache nicht nur als Kommunikationsmittel
näher gebracht, sondern sie erhalten auch sachdienliche Informationen zu einzelnen
Themen des täglichen Lebens, teilweise durch Fachreferentinnen (Amt für
Migration, Projekt «Halt Gewalt»).
Die Migrantinnen sollen sich dadurch auch ausserhalb der Familie zurechtfinden und
motiviert werden, am öffentlichen und gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.
Zusätzlich finden «Stunden des Austausches» statt, wo die Frauen ihre
Wünsche und Bedürfnisse einbringen können.
Projektpartner
Um einen Connectica-Deutschkurs für CHF 100.– (20 Wochen à 2 Stunden)
anbieten zu können, braucht es Partner für die Finanzierung, wie Bund, Kanton
und Gemeinde.
Zusätzlich braucht es auch Partner für die Realisierung der Kurse. Meist wird
die Initiative von engagierten Bürgern/Bürgerinnen, die eine Notwendigkeit
für dieses Angebot innerhalb ihrer Wohngemeinde sehen, ergriffen und ein
dement-sprechendes Gesuch beim Gemeinderat eingegeben.
Durch die Mitarbeit von Lehrkräften der verschiedenen Schulen werden wir auf
potenzielle Teilnehmerinnen aufmerksam gemacht und können diese daraufhin gezielt in
ihrer Muttersprache auf das Kursangebot aufmerksam machen.
Die Kinderbetreuung während des Unterrichts ist ein wichtiger Bestandteil und wird in
einigen Gemeinden durch die Familienzentren gewährleistet und organisiert.
Projektstand März 2002
Seit Oktober 2000 konnten in folgenden Gemeinden Connectica-Kurse realisiert werden:
Grellingen:
4 Kurse (laufender Kurs einfach geführt, Anfängerkurs in Planung)
Pratteln:
3 Kurse (Längi und Aegelmatt starten im April neu)
Binningen:
1 Kurs (ab April wird der Kurs doppelt geführt)
Birsfelden:
1 Kurs (Kirchmattschulhaus bis Ende Juni)
Oberdorf:
2 Kurse (doppelt geführter Anfängerkurs der Gemeinden Oberdorf, Niederdorf,
Waldenburg und Langenbrugg)
Weiterhin sind Kurse in Frenkendorf, Bottmingen, Aesch und Reinach in Planung.
Falls Sie auch in Ihrer Gemeinde einen Connectica-Kurs verwirklichen möchten, rufen
Sie uns an, Telefon 061 827 99 00.
Heike Ammann, Projektleiterin Connectica
Eidgenössischen Turnfest: Haben Sie im Juni schon etwas vor?
Treffen wir uns doch am Eidgenössischen Turnfest! Zwischen dem 13. und 23. Juni 2002
geht im Baselbiet die Post ab. Rund 60 000 Turnende werden anreisen, um ihr Können
zur Schau zu stellen, Fröhlichkeit zu verbreiten und Festfreude auszuleben.
«Moderne Tradition, Begegnung und Bewegung», lautet das Motto des
Eidgenössischen Turnfestes 2002 im Baselbiet (ETF 02 BL).
Jedes Eidgenössische Turnfest ist in seinem Austragungsjahr das grösste
Sportereignis auf Schweizer Boden. Da der Anlass nur alle sechs Jahre durchgeführt
wird, geniesst er in der Turnszene einen hohen Stellenwert. Das Turnen ist in seiner
ganzen Bandbreite zu erleben: vom Breiten- bis zum Spitzensport, von Gymnastik und
Geräteturnen über Indiaca und Rhönrad bis zu Leichtathletik und Ballsport,
von der Jugend bis zu den Seniorinnen und Senioren, vom Wettkampfturnen bis zu
Showvorführungen.
Für die Vereine und Riegen steht ein zweiter Aspekt im Vordergrund: das
gesellschaftliche Erlebnis. Turnfeste bieten einen einzigartigen Rahmen, um Kontakte zu
pflegen und die Gemeinschaft zu stärken. Die 4500 Turnvereine in der Schweiz
erfüllen neben ihrer sportlichen eine ebenbürtige soziale Funktion. Die
Durchmischung der Kulturen, der Schichten, der Generationen fördert die Integration
in einer Gemeinschaft. Sport verbindet. Gleichgesinnte treffen sich, Kontakte werden
geknüpft, Erlebnisse geteilt. Auch ausserhalb der Turnhallen.
Ein Fest für Insider?
Ganz im Gegenteil... Das Eidgenössische Turnfest 2002 im Baselbiet (ETF 02 BL) bietet
einen Augenschmaus, an dem die Zuschauerinnen und Zuschauer Gefallen finden werden. Die
Wettkämpfe sind über mehrere Standorte in unserem Kanton verteilt: Bubendorf,
Liestal, Frenkendorf, Sissach, Lausen, Muttenz, Pratteln, Münchenstein, Reinach und
Aesch. In ganz unterschiedlichen Einzel- und Vereinswettkämpfen werden Turnfestsieger
erkoren oder Schweizer Meisterinnen und Meister ermittelt.
Ohne Wertungsrichter, dafür mit umso mehr Showcharakter, gehen die
Rahmenveranstaltungen über die Bühne, allen voran die Eröffnungs- und
Schlussfeiern und die Turnschau GYMrevolution.
Den besten Überblick zu den kommen- den Ereignissen vermittelt die Website,
zugänglich über www.turnfest.ch
Die Arena als Herzstück
Festzentrum des ETF 02 BL ist Bad Bubendorf, wo seit längerem eine grosse Tafel
darüber informiert, dass dort eine Arena für rund
15 000 Zuschauerinnen und Zuschauer entsteht. Unser Kanton ist hervorragend
ausgerüstet, was Sportanlagen und -hallen betrifft; für Grossveranstaltungen
allerdings fehlen die Kapazitäten. Ortsansässige Landwirte vermieteten dem
Organisationskomitee deshalb ihre Grundstücke in Bad Bubendorf, auf denen
vorübergehend genau jene Bauten erstellt werden können, die für den Turn-
und Festbetrieb benötigt werden.
Eine Chance für den Kanton
Seine Verankerung in der Region ist eine der bemerkenswerten Facetten des ETF 02 BL. An
die Spitze des Organisationskomitees stellte sich Regierungspräsident Peter Schmid.
Mit seinem Engagement tritt er den Beweis an, dass der Kanton Basel-Landschaft in diesem
Projekt auch eine Chance sieht, sich der Schweiz als a(ttra)ktive Region mit
«moderner Tradition» vorzustellen.
Zwischenbilanz
Das ETF 02 BL bringt einiges in Bewegung! Das Organisationskomitee freut sich auf ein
intensives, fröhliches Fest und wird die verbleibende Zeit nutzen, um möglichst
optimale Rahmenbedingungen zu schaffen.
Marion Tarrach, OK ETF 02 BL, Stabsstelle PR/Medien
Rahmenveranstaltungen
Immer mehr zum Thema wird der Ticketverkauf für die Rahmenveranstaltungen. Der
Vorverkauf läuft über das Internet mit folgenden Leckerbissen: Eröffnungsfeier
(13.6.2002) Ein Paukenschlag zum Start
des 73. Eidgenössischen
Turnfestes, Arena Bad Bubendorf. GYMrevolution (14.–19.6., 21./22.6.2002)
Eine Show, die die Entwicklung der
Mobilität des Menschen von der Geburt über das Kriechen, Laufen, Springen,
Schwingen bis hin zum Fliegen zeigt. Insgesamt elf Vorführungen an acht
Turnfesttagen, Kuspo Pratteln. Zirkus im Zirkuszelt (15./16.6.2002)
Jugendliches Können in der Manege, Zirkuszelt
Bad Bubendorf. Jugend-Schlussfeier «Zirkus» (16.6.2002) Zirkusfieber
in der Freilichtarena
Bad Bubendorf. Ohne Vorverkauf, mit allgemeinem Festeintritt (10 Franken) freier Zutritt. Baselbieter
Mümpfeli (20.6.2002) Der Baselbieter Abend am Turnfest im Baselbiet,
Arena Bad Bubendorf. Top-Sportabend (21.6.2002) Turn-Spitzenvorführungen
und spitzenhafter Breitensport
vom Feinsten, Sporthalle Frenke Liestal. Festumzug (22.6.2002)
Ein Bogen wird gespannt von der Tradition über die Moderne bis
in die Zukunft, von Liestal nach Bad Bubendorf. Ohne Vorverkauf. Kaleidoskop
der Bewegungen (22.6.2002) Ein kunstvolles Spiel mit Farben und Formen, Arena
Bad Bubendorf. Schlussvorführung Turnissimo (23.6.2002) Ein turnerisches
Feuerwerk zum Abschluss,
Arena Bad Bubendorf. Kein Vorverkauf, mit allgemeinem Festeintritt (10 Fr.) freier
Zutritt.
Marktbummel
Mit farbenfrohem und geschäftigem Treiben ganz anderer Art wartet der Marktplatz auf.
Gleich neben der Arena lohnt sich im Festzentrum Bad Bubendorf ein Bummel durch die rund
45 Marktstände, die den Blick auf eine Fülle von Waren und Dienstleistungen
lenken. Die Stabsstelle für Integrationsfragen des Kantons Basel-Landschaft wird sich
dort präsentieren und mit ihren Aktivitäten auf die Themen der Migration und
Integration aufmerksam machen.
Öffnungszeiten des Marktes:
Donnerstag, 13. Juni 2002, 18–23 Uhr
Samstag, 15. Juni 2002, 09–20 Uhr
Sonntag, 16. Juni 2002, 09–16 Uhr
Donnerstag, 20. Juni 2002, 10–20 Uhr
Freitag, 21. Juni 2002 , 10–20 Uhr
Samstag, 22. Juni 2002, 10–20 Uhr
Sonntag, 23. Juni 2002, 08–14 Uhr
Ausländerdienst Baselland – Fachstelle Integration
Durch die Leistungsvereinbarungen mit dem Kanton Basel-Landschaft und der
Eidgenössischen Ausländerkommission (EKA) sehen sich alle Bereiche des
Ausländerdienstes und vor allem die Fachstelle Integration vor neue Aufgaben
gestellt.
Aufgaben der Fachstelle Integration
Informationsdrehscheibe für schwei- zerische und ausländische Organisationen,
Sozialwerke, Gemeinden und Verwaltungsstellen.
Aktive Zusammenarbeit mit regionalen Ausländerorganisationen.
Unterstützung und Förderung regionaler Aktivitäten und Initiativen mit
integrationsförderndem Charakter.
Koordination von Projekten im Integrations- und Migrationsbereich im Auftrag des Kantons
Basel-Landschaft. Übernahme der Vernetzungsaufgabe im Bereich der Integration.
Öffentlichkeitsarbeit.
Mitarbeit im Forum für Integrations- und Migrationsfragen des Kantons und
Übernahme allfälliger Spezialaufgaben.
Zusammenarbeit mit der Eidgenössischen Ausländerkommission EKA.
Ein wesentlicher Teil dieser Aufgaben wird wahrgenommen durch:
Kontaktstelle
Aktive Zusammenarbeit mit regionalen Ausländerorganisationen durch regelmässige
Kontaktpflege. Beratung und Unterstützung der regionalen
Ausländerorganisationen, insbesondere bei strukturellen Fragen oder bei der Eingabe
und Realisierung von Projekten.
Förderung regionaler Aktivitäten und Initiativen mit integrationsförderndem
Charakter.
Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr
Tel. 061 827 99 06, Fax 061 827 99 09
E-Mail:infostelle@auslaenderdienstbl.ch
Informationsdrehscheibe
Koordination und Vernetzung der bestehenden Angebote und Projekte im Integrations- und
Migrationsbereich durch
Erteilung telefonischer Auskünfte
Sammlung regelmässig aktualisierter Dokumentationen
Durchführung von Informationsveranstaltungen
Öffentlichkeitsarbeit
Mittwoch von 14.00 bis 16.00 Uhr
Tel. 061 827 99 00; Fax 827 99 09; E-Mail: infostelle@auslaenderdienstbl.ch
Datenbank
Die Datenbank bietet eine Übersicht aller migrations- und integrations- relevanten
Angebote in der Region wie
Adressen
Projekte
Publikationen
Links zu weiteren Informationen
Veranstaltungskalender
Die Datenbank wird ab Sommer 2002 öffentlich im Internet zugänglich
sein.
Flüchtlingstag 2002
Ensemble! Gemeinsam! Insieme!
Unter diesem Motto findet der 23. Flüchtlingstag am Samstag, 15. Juni 2002, statt.
Nationaler Schwerpunkt bildet das Treffen von 1291 Gästen aus allen Regionen der
Schweiz auf dem Rütli. Dabei werden Menschen aus mindestens 26 Staaten vertreten
sein. Auch aus Basel-Stadt und Baselland fährt eine gemischte Delegation aus
Flüchtlingen und Einheimischen aufs Rütli. In der Region finden wie in den
vergangenen Jahren verschiedene Anlässe statt. Im Baselbiet sind am diesjährigen
Flüchtlingstag an verschiedenen Orten Standaktionen geplant. In Reinach findet in
Zusammenarbeit mit dem Wohnheim für Asylsuchende ein bunter Abend mit kulinarischen
Leckerbissen, gefolgt vom zur Tradition gewordenen ökumenischen Gottesdienst am
Sonntagmorgen, statt. Näheres entnehmen Sie bitte der örtlichen Presse. In
Basel-Stadt ist ein Fest am Lindenberg vorgesehen, an dem auch die Delegation nach ihrer
Rückkehr vom Rütli empfangen wird.
Übersicht: Samstag, 15. Juni 2002: Teilnahme einer Delegation am nationalen Fest auf
dem Rütli.
Veranstaltungen in Baselland: 15.6.02: Standaktionen in verschiedenen Gemeinden.
Näheres entnehmen Sie bitte der örtlichen Presse.
Bunter Abend im Wohnheim für Asylsuchende in Reinach.
16.6.02: Ökumenischer Gottesdienst in Reinach. Näheres entnehmen Sie bitte der
örtlichen Presse.
Veranstaltung in Basel-Stadt: Fest am Lindenberg mit Empfang der Rütlidelegation.
Für weitere Details beachten Sie bitte die Hinweise in den Medien.
Bei Rückfragen wenden Sie sich an die Stabstelle für Integrationsfragen, Frau
Julia Morais: Tel. 061 925 60 44.
conTAKT'03
Das Migros-Kulturprozent unterstützt auch dieses Jahr wieder innovative Projekte im
Integrationsbereich (Vergleiche Migrations-Zeitung vom Sept. 01). Interessierte erhalten
Auskunft unter: Tel. 01 277 21 78, Fax 01 277 32 57, E-Mail: contakt@mgb.ch,
www.contakt.ch
Im Jahr 2001 ging der Förderpreis von Fr. 10 000.– an die Integrationskommission
in Liestal.
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