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 «Der Aufbau der neuen Integrationspolitik in Basel-Stadt ist abgeschlossen, jetzt
steht die zügige Umsetzung der Massnahmen im Vordergrund», sagte Regierungsrat
Jörg Schild an der Pressekonferenz vom 6. Februar 2002. Rund 30 Projekte aus den
Bereichen Schule, Berufs- und Erwachsenenbildung, Quartierentwicklung,
Öffentlichkeitsarbeit, Gesundheit sowie Familie und Jugend werden derzeit durch das
«Interdepartementale Netzwerk Integration» (INI) koordiniert und von den
Fachdepartementen umgesetzt.
Das Tempo im Aufbau und in der Fortentwicklung der Integrationsarbeit hat jedoch in der
öffentlichen Wahrnehmung zu Informationslücken geführt trotz den
regelmässigen Pressekonferenzen, den Migrationszeitungen, den öffentlichen
Informationsanlässen und der jederzeit zugänglichen Website
www.welcome-to-basel.bs.ch. Deshalb bildet die Öffentlichkeitsarbeit im laufenden
Jahr einen besonderen Schwerpunkt der Projektarbeit. Namentlich in den Quartieren und bei
den Vereinen soll bedürfnisgerecht informiert und je nachdem, wenn bestimmte
Zielgruppen erreicht werden können, in den Quartierzeitungen und
Vereins-Publikationen auch inseriert werden.
Bereits konnte mit mehreren Quartierzeitungen eine Zusammenarbeit eingeleitet werden. In
den nächsten Wochen werden alle bekannten Quartier- und Vereinszeitungen von der
Integrationsstelle PMD kontaktiert (für Rückfragen: Frau lic. iur. Angela
Bryner, Tel. 061 267 70 45).
Nachdem in den letzten drei Ausgaben der Migrationszeitung vor allem Bildungs- und
Arbeitsfragen behandelt wurden, werden in dieser Ausgabe hauptsächlich Ideen und
Projekte zu Freizeitgestaltung und Sport präsentiert. Es werden aber auch die
Probleme im scheinbar lockeren Zusammensein in der Freizeit angesprochen. Anmache,
Wichtigtuerei und gar Aggressionen sind namentlich für Jugendliche mühsame
Erfahrungen, die nicht einfach hingenommen werden dürfen siehe Kasten
«Hey wotsch Schtress, Mann!?!» auf Seite 7.
Ein grosser Schritt für die Verbesserung der Informations- und Vernetzungsarbeit ist
die Inbetriebnahme der neuen GGG Informationsstelle Integration (Tel. 061 206 92 22,
Direktwahl 061 206 92 27) in der bestehenden GGG-Ausländerberatung an der
Eulerstrasse 26. Der Kanton, der Bund und die GGG tragen gemeinsam diesen zentralen
Informations- und Vernetzungsservice für alle an Integrations- oder Migrationsfragen
interessierten Einzelpersonen, Vereine, Institutionen und Behörden. Zusammen mit dem
Ausländerdienst Baselland (ALD) in Pratteln wird in den nächsten Monaten auch
eine regionale Datenbank über alle Integrationsprojekte, Sprachkurse,
Kulturveranstaltungen, Beratungs- und Informationsangebote, Vereine und Projektgruppen im
Migrationsbereich aufgebaut. Näheres dazu steht im Artikel auf Seite 8 der
Migrationszeitung.
Ganz erfreulich entwickelt sich die Nachfrage nach Deutsch- und Integrationskursen, die
durchschnittliche Zunahme in den letzten zwölf Monaten beträgt rund 30%. Dies
hängt einerseits mit der verstärkten Informations- und Motivierungsarbeit in den
Migrantenvereinen zusammen, aber auch mit der neuen «Welcome-Kultur» der
Behörden. Die Einwohnerdienste Basel-Stadt geben seit Juni 2001 allen fremdsprachigen
Neuzuzügerinnen und Neuzuzügern in ihrer Muttersprache ein
Begrüssungsschreiben mit den wichtigsten Informationen zur Basler Integrationspolitik
und den Kursangeboten ab. Im Begrüssungsgespräch wird dann der persönlich
geeignete Kursbesuch empfohlen, falls sinnvoll noch ein Beratungsgespräch bei der
GGG-Ausländerberatung. Die Liste der Sprachschulen ist im Kasten auf dieser Seite
aufgeführt. Trotz diesen ersten Erfolgen bleibt jedoch noch viel zu tun.
Es gibt Schätzungen, wonach in Basel-Stadt etwa 3000 Erziehende, meistens
Mütter, (noch) nicht über die notwendigen Deutschkenntnisse verfügen, um
ihren Kindern bei den Schulaufgaben wirklich helfen zu können.
Auch das Stadtmarketing für Integration (Wohnmarketing) engagiert sich und erbringt
Dienstleistungen für primär englischsprachige Zuziehende.
Mit der Veröffentlichung des Stadtteil-Entwicklungsplans Unteres Kleinbasel am 5.
März 2002 ist das umfassende Projekt «Integrale Aufwertung Unteres
Kleinbasel» (IAK) nach einer langen Planungsphase nun konkret gestartet. Der
Entwicklungsplan ist das Instrument zur effizienten Koordination und Beschleunigung der
vielen Projekte in den Bereichen Wohnen, Verkehr, Wirtschaft, Umwelt, Sicherheit, Bildung,
Integration, Soziales und Kultur. Anhand der Sanierung der Claramatte und dem damit
gekoppelten Wohnbauprojekt der Investoren Vischer&Co hat die Regierung die Logik des
Projekts plastisch erklärt: Nachhaltige Entwicklung bedeutet Investitionen in guten
Wohnraum, ein gepflegtes Wohnumfeld, sichere Spielplätze und Wege für die
Kinder, eine gesicherte Schulqualität, rasche Integration von Zuziehenden und die
Förderung der sozialen Kontakte durch Vereine und Nachbarschaftshilfe. Alle
Informationen zur Stadtteil-Entwicklung sind jederzeit über Internet unter
www.stadtentwicklung.ch abrufbar.
Die «Kantonale Anlaufstelle zur Bearbeitung von Konfliktfällen und
Beanstandungen betreffend rassistische Diskriminierung» ist im Kanton Basel-Stadt
bekanntlich beim Integrationsdelegierten angesiedelt. Die Meldungen haben in Basel-Stadt
seit dem 11. September 2001 eher abgenommen, die erschütternden Terrorakte haben (mit
wenigen Ausnahmen) auch in tendenziell xenophoben Kreisen zu einer gewissen
Zurückhaltung und Vorsicht im Umgang mit so genannten
«Ausländerthemen» geführt. Meldungen können an Telefon 061 267
78 40 und 061 267 70 45 oder per Mail an thomas.kessler@pmd.bs.ch erfolgen. Eine
bikantonale Arbeitsgruppe BS/BL befasst sich derzeit unter der Leitung von Herrn Stephan
Mathis, Direktionssekretär JPMD Baselland, mit möglichen Massnahmen gegen
Rechtsextremismus, namentlich bei Jugendlichen.
Das Interesse von anderen Städten, Kantonen oder Bundesländern am Basler
Integrationsleitbild ist anhaltend gross, obwohl es mit dem Publikationsdatum August 1999
an sich nicht mehr ganz neu ist. 5000 Exemplare in sechs Sprachen sind bisher im In- und
Ausland vertrieben worden. Es kann weiterhin im Stadtladen, beim Spiegelhof, bei der
GGG-Ausländerberatung oder über Tel. 061 267 70 45 sowie über die Website
www.welcome-to-basel.bs.ch bezogen werden.
Die Förderung von Integrationsprojekten durch den Bund kann 2002 wesentlich
zügiger erfolgen als 2001, dem ersten Förderjahr. Die Eidgenössische
Kommission für Ausländerfragen (EKA) hat ihr Sekretariat (Tel. 031 322 95 96)
inzwischen vervollständigt und ist jetzt in der Lage, die rund 400 Gesuche bis im Mai
zu prüfen. Wiederum sind aus der Region Basel relativ viele Gesuche eingegangen.
Für das Förderjahr 2003 sind die Gesuche voraussichtlich bis September 2002
einzureichen. Die neue GGG Informationsstelle Integration bietet dazu einen
Beratungsservice an (siehe Kasten auf S. 8). Gesuche für neue Projekte aus
Basel-Stadt sollten vor der Einreichung bei der EKA grundsätzlich immer zuerst
entweder beim Controller des Netzwerks INI, Herrn Rolf Schürmann, Wirtschafts- und
Sozialdepartement, 4001 Basel, Tel. 061 267 69 04, oder beim kantonalen Delegierten
für Migrations- und Integrationsfragen, Thomas Kessler, Polizei- und
Militärdepartement, 4001 Basel, Tel. 061 267 78 40, vorgeprüft und koordiniert
werden. Damit können Doppelspurigkeiten oder Nach-Korrekturen vermieden werden.
Die Zusammensetzung der ausländischen Bevölkerung in Basel-Stadt wird
vielfältiger und zwischen den meistvertretenen Nationen ausgeglichener; der
Gesamtbestand ist seit 1995 mit rund 52 00053 000 Personen ziemlich stabil.
Während 1910 die Deutschen mit über 40 000 dominierten, war es um 1970 Italien
mit fast 20 000 Landsleuten. Derzeit sind Deutschland, Italien, Ex-Jugoslawien und die
Türkei mit je rund 10 000 Personen vertreten, neben 141 weiteren Nationen mit kleinen
Anteilen. Die aktuelle Migration ist geprägt von der Zuwanderung durch Fachleute aus
Deutschland und den angelsächsischen Ländern sowie durch die Weg- bzw.
Rückwanderung von Südeuropäern. Ein Viertel der statistisch erfassten
Ausländer/innen ist in der Schweiz geboren und ein weiterer Viertel seit über 15
Jahren ansässig.
Die Daten für Basel-Stadt werden vom Statistischen Amt fortlaufend benutzerfreundlich
aufbereitet, abrufbar auf der Homepage www.statistik.bs.ch, Tonbandbulletin: Tel. 061 267
87 33.
Grosses Angebot an Deutschkursen in BS und BL
Basel-Stadt
ECAP, Clarastr. 2, 4058 Basel, 061 690 96 26 (Deutsch- und Integrationskurse),
www.ecap.ch, E-Mail: infobs@ecap.ch
GGG, Eisengasse 5, 4051 Basel, 061 261 80 63, www.ggg-basel.ch,
E-Mail: gggkurse@ggg-basel.ch (Deutschkurse)
K5, Gundeldingerstr. 16, 4053 Basel, 061 365 90 20, E-Mail: briefkasten@k5kurszentrum.ch
(Deutsch- und Integrationskurse)
NSH, Elisabethenanlage 9, 4051 Basel, 061 270 97 97, www.nsh.ch, E-Mail: info@nsh.ch
(Deutsch- und Fachkurse, Einzel- und Gruppenunterricht)
Sprachstudio Severin, Steinentorstr. 8/309, 4051 Basel, 061 281 85 40,
www.sprachstudio-severin.ch, E-Mail: info@sprachstudio-severin.ch, (Deutschkurse auf
verschiedenen Ebenen, Deutsch für Pflegepersonal)
Volkshochschule, Freie Strasse 39, 4001 Basel, 061 269 86 66, www.vhs-basel.ch, E-Mail:
vhsbasel@unibas.ch (Deutsch- und andere Kurse)
inlingua, Dufourstr. 50, 4052 Basel, 061 278 99 33, www.inlingua-basel.ch,
E-Mail: sprachkurse@inlingua-basel.ch, (Deutsch- und Sprachkurse, Einzel- und
Gruppenunterricht)
SKK, Steinenberg 19, 4051 Basel, 061 284 96 84, www.skkonline.ch, E-Mail:
skk@skkonline.ch,
(Deutsch- und Kommunikationskurse, Deutsch im Verein)
Klubschule Migros, Jurastr. 4, 4053 Basel, 061 366 96 66, www.klubschule.ch
E-Mail: klubschule@migrosbasel.ch (Deutsch- und andere Kurse)
Allgemeine Gewerbeschule, Vogelsangstr. 15, 4051 Basel, 061 695 61 11, www.gib.edu.bs.ch,
E-Mail: gib.sekretariat@edubs.ch (Deutsch- und Rechenkurse)
Orsini, Steinentorstr. 39, 4051 Basel, 061 281 94 96, www.orsini.ch,
E-Mail: orsini@datacomm.ch (Deutsch- und Computerkurse)
Lernen im Park, Verein Johanna, Theodorskirchplatz 7, 4058 Basel, 061 699 34 69
(Deutschkurse nur für Frauen, mit Kinderbetreuung, gratis)
Lesen und Schreiben für Erwachsene, Freie Str. 39, 4001 Basel, 061 269 86 60 (lesen
und schreiben lernen oder verbessern, Deutschkenntnisse vorausgesetzt)
Nähere Informationen und die entsprechenden Unterlagen finden Sie in der
Schalterhalle der Einwohnerdienste. Weitere Auskünfte erteilen auch: Stadtladen des
Kantons Basel-Stadt,
061 267 64 80, Untere Rebgasse 31, 4058 Basel, www.stadtladen.bs.ch, E-Mail:
stadtladen@bs.ch, und GGG-Ausländerberatung, 061 206 92 22, Eulerstr. 26, 4051 Basel,
E-Mail: informationsstelle.integration@ggg-basel.ch
Baselland
Ausländerdienst BL, Bahnhofstr. 16, 4133 Pratteln, 061 827 99 00, und St. Jakobs-Str.
1,
4132 Muttenz, 061 312 98 97
Gewerblich-Industrielle Berufsschule, Mühlemattstr. 34, 4410 Liestal, 061 906 88 08
Gewerblich-Industrielle Berufsschule, Gründenstr. 46, 4132 Muttenz, 061 467 88 88
Dialogica AG, St. Jakobs-Strasse 170A, 4132 Muttenz, Tel. 061 312 98 97,
E-Mail: galgiani@dialogica.ch, Deutsch- und Sprachkurse, Einzel- und
Kleingruppenunterricht mit Superlearning und e-Learningactiv.
KV Liestal, Obergestadeck 21, 4410 Liestal, 061 926 25 50
SBL Booz Liestal, Bahnhofplatz 9, 4410 Liestal, 061 921 28 28
Strudel, Sprachschule (BL-Projekt), Schulungsort: Missionsstr. 65, 4055 Basel, 061 321 73
44
Einzelunterricht oder Kleingruppen:
Dill Lingua, Winkel 1, 4422 Arisdorf, 061 813 03 70
Deutsch auf Gemeindeebene:
Connectica, Deutsch für Frauen, z.B. Pratteln, weitere Auskünfte erhalten Sie
bei Heike Ammann 061 827 99 00
Machen Sie doch auch Ihre fremdsprachigen Freunde, Bekannten und angestellten auf diese
flexiblen Angebote aufmerksam.
«Hey wotsch Schtress, Mann!?!»
Freizeit ist nicht immer nur harmonisch. Oft erfahren wir selbst Aggressionen oder sind
ungewollt Zeugen eines Machismos und unschöner Szenen, sei es im Tram, in der
Nachbarschaft oder auf dem Pausenplatz. Prävention ist deshalb wichtig. Die Regierung
des Kantons Basel-Stadt nimmt dieses Anliegen sehr ernst. Denn Kinder, Jugendliche und
Familien sind der Schlüssel für die Zukunft. Deshalb ist es wichtig, für
sie gute Bedingungen zu schaffen und sie optimal zu fördern. Zivilcourage und
Eigenverantwortung sind gefragt. Die beim Justizdepartement BS angesiedelte Abteilung
Jugend, Familie, Prävention (AJFP) koordiniert diese zentrale Aufgabe. Nehmen Sie bei
Bedarf Kontakt auf.
Leiter: Marc Flückiger , 061 267 80 68
Sucht: Josef Frey, 061 267 91 31, Charlotte Strub, 061 267 91 34
Gewalt: Anastasia Planta, 061 267 80 06, Dominik Hächler, 061 267 80 62
Kinder/ Jugendliche: Isabel Fricker, 061 267 43 80, Nathalie Bucher, 061 267 91 23,
Michael Gschwind, 061 267 81 83
Familie: Madeleine Lüdi, 061 267 80 62, Dr. Claudia Ermert, 061 267 82 41
www.ajfp.bs.ch
Steigende Nachfrage nach Deutschkursen
Eine Umfrage bei allen Deutschkurs anbietern hat Folgendes ergeben:
Generell ist ein eindeutiger Trend spürbar, die Sprache im Gastland zu lernen. Ein
deutlicher Anstieg der Nachfrage nach Deutschlernangeboten kann verzeichnet werden.
Die Integrationskurse erweisen sich als Renner. Es zeigt sich, dass vermehrt gut gebildete
Menschen nach Basel ziehen. Die angebotenen Kurse sind alle voll belegt.
Bei den subventionierten Deutschkursanbietern beträgt die Zunahme in den
regulären Kursen 5 15%.
Bei den privaten Sprachschulen beträgt der Zuwachs der regulären Deutschkurse 25
50%. Die Lernenden besuchen ausser den Grundkursen auch Aufbaukurse und machen
Diplome. Markant und überraschend ist der Anstieg der Teilnehmer an Intensivkursen.
Einzelne private Sprachschulen entwickeln erfreuliche Eigeninitiative, so z. B.
Gruppenunterricht für Migranten, Baseldeutsch, Deutsch in Verbindung mit Vermitteln
von baslerischer Kultur oder ein Kurs für Mütter und Kinder zusammen.
Das speziell für Frauen konzipierte Projekt «Lernen im Park» läuft
sehr gut. Es werden zurzeit 14 Kurse (3 Alphabetisierungs-, 2 Konversations-, 9
Deutschaufbaukurse) durchgeführt (aufgrund der Jahreszeit im Waisenhaus).
Generell ist auch das Interesse, Fremdsprachen zu lernen, gestiegen. Der Anstieg,
Englisch, Spanisch und Französisch zu lernen, beträgt 10%. Fazit: Die durch die
Integrationsstelle vorangetriebenen Massnahmen zeigen erste, erfreuliche Wirkungen.
Vor allem, dass Neuzuziehende kurz nach ihrem Zuzug wenn ihre Motivation
und Bereitschaft zu Neuem gross ist angesprochen werden, bestätigt die im
Leitbild formulierten Ideen. Jetzt gilt es, der deutschen Sprache nicht mächtige,
lang Anwesende vor allem Eltern schulpflichtiger Kinder und Jugendlicher zu
motivieren. Die Anmeldefrist für die neuen Kurse läuft!
Priorität haben grundsätzlich Bildungsprojekte, bei welchen erheblicher
Nachholbedarf besteht.
GGG Informationsstelle Integration
Seit dem 1. November gibt es an der Eulerstrasse 26 die GGG Informationsstelle
Integration. Ziel der neuen Institution ist es, alle staatlichen und privaten
Integrationsangebote im Kanton Basel-Stadt zu erfassen und der Öffentlichkeit
zugänglich zu machen. Zudem übernimmt die neue Stelle Informations- und
Vernetzungsaufgaben.
In den letzten Jahren sind der Bedarf und das Angebot an Integrationsleistungen in der
Region Basel gewachsen. Es ist für die unterschiedlichen Interessengruppen nicht
leicht, sich in der Fülle der Angebote zurechtzufinden und den Überblick zu
behalten. Das Bedürfnis, das gesamte Angebot zu erfassen und der Öffentlichkeit
benutzerfreundlich zugänglich zu machen, führte zum Entschluss, eine Stelle zu
schaffen, die diese Aufgabe zentral übernimmt.
Die unter der Leitung von Eva Düblin neu geschaffene GGG Informationsstelle
Integration mit den Mitarbeiterinnen Andrea Knecht und Eleonore Wettstein wird vom
Wirtschafts- und Sozialdepartement des Kantons Basel-Stadt und der Eidgenössischen
Ausländerkommission (EKA) finanziert und arbeitet eng mit der Abteilung Migration/
Integration im Polizei- und Militärdepartement zusammen.
Eva Düblin, Leiterin GGG Ausländerberatung
Andrea Knecht, GGG Informationsstelle Integration
Eleonore Wettstein, GGG Informationsstelle Integration
Die GGG Informationsstelle Integration ist eine professionelle Ansprechpartnerin für
Integrationsfragen und kann von Vereinen, Firmen, Behörden und Privatpersonen
kontaktiert werden, die sich mit dem Thema Integration befassen oder Fragen dazu haben.
Die Mitarbeiterinnen sind am Montag und Donnerstag von 15 bis 18 Uhr telefonisch
erreichbar. Bei Abwesenheit werden die Anfragen während der Bürozeiten vom
Empfang der Ausländerberatung der GGG entgegengenommen, weitergeleitet und umgehend
bearbeitet.
Andrea Knecht
Öffnungszeiten: Montag und Donnerstag 15.00 18.00 Uhr
Telefon 061 206 92 27/22, Fax 061 272 64 57
E-Mail: informationsstelle.integration@ggg-basel.ch
Tag der Vereine im Gundeli am 2. Juni 2002
Die Quartierkoordination Gundeldingen, eine Dachorganisation verschiedener Vereine im
Gundeldinger Quartier, veranstaltet seit einiger Zeit Begrüssungsapéros
für Neuzugezogene.
Die finanzielle Unterstützung erhält sie dafür von der Christoph Merian
Stiftung, die Arbeit wird von Freiwilligen aus den Vereinen gemacht. Die nächste
Begrüssung findet am Sonntag, 2. Juni 2002, auf dem Gundeldinger Feld (ehemaliges
Sulzer-Burckhardt-Areal an der Dornacherstrasse 192) statt. Gleichentags plant die
Quartierkoordination einen so genannten «Tag der Gundeli-Vereine».
Sie schafft so eine Plattform für Vereine und Organisationen aus dem Quartier, sich
den Neuzuzügerinnen und Neuzuzügern und der Quartierbevölkerung auf eine
interessante Art und Weise präsentieren zu können. Kommen Sie auch und staunen
Sie über ein vielfältiges Gundeli!
Beatrice Isler, Präsidentin Quartierkoordination
STREIT.LOS in beiden Basel
STREIT.LOS ist ein Team von 17 Mediatoren und Mediatorinnen, die gezielt geschult worden
sind, bei Konflikten in beiden Basel einzugreifen und Abhilfe zu schaffen. Das Ziel ist,
jeweils zusammen mit den Konfliktparteien konstruktive und nachhaltige Lösungen zu
einem bestehenden Problem zu erarbeiten. Die Dienste von STREIT.LOS sind für die
Betroffenen kostenlos. Was es braucht, ist der Wunsch, etwas zu verändern,
Freiwilligkeit und Vertraulichkeit. Im Konfliktfall erreichen Sie uns über die
Hotline: 061 317 66 70
Calciomania 2002
Vom 29. Mai bis zum 1. Juni dieses Jahres findet in den Basler St.- Jakobs-Anlagen das 5.
Fussballturnier der Europäischen Migrationsbehörden statt.
Die diesjährige Ausgabe des Turniers wird von der Schweiz vertreten durch das
Bundesamt für Flüchtlinge organisiert. Es werden sich wohl zwischen 15
und 20 Länder mit insgesamt 50 Mannschaften bzw. 500 Teilnehmenden von Estland
bis Portugal, von Norwegen bis Italien zum sportlichen Wettstreit anmelden.
Islamischer Alltag
Vom 13. Juni bis zum 15. September 2002 findet im Unternehmen Mitte an der Gerbergasse 30
in Basel-Stadt die Ausstellung «Islamischer Alltag in Basel und der Region»
statt.
Diese Ausstellung zeigt, wie Muslime, die in der Schweiz (nach den Christen)
zweitgrösste religiöse Gemeinschaft, bei uns leben. Alleine in unserer
Agglomeration leben ca. 30 000 Menschen muslimischen Glaubens.
Beiträge und Ideen für die Gestaltung des Rahmenprogramms sind willkommen.
Auskünfte erhalten Sie unter 079 250 46 17 oder 061 267 70 45.
Anerkennung im Ausland erworbener Diplome
Wissen Sie, was ein Ph.D., B.SC oder M.A., ist?
Die Informationsstelle für Anerkennungsfragen (Swiss ENIC) bei der Rektorenkonferenz
der Schweizer Universitäten informiert und berät Behörden, Institutionen
und Einzelpersonen in allen mit akademischen Anerkennungsproblemen zusammenhängenden
Fragen. Es kann zuhanden von akademischen Institutionen und Arbeitgebern (unverbindliche)
Anerkennungsempfehlungen für ausländische Universitätsdiplome ausstellen.
Adresse: Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten CRUS
Swiss ENIC, Sennweg 2, CH-3012 Bern
Tel. +41 (0)31 306 60 32 / 38, Fax +41 (0)31 302 68 11
Homepage: http://www.crus.ch/deutsch/enic/
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