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 In dieser
Ausgabe stehen Politik, Gesetz und Strategie zur Debatte: Was bringen den Einheimischen und Zuziehenden
die neuen gesetzlichen Bestimmungen, um die in der Politik hart gerungen wurde? Wie sieht eine innovative
Strategie für die nahe Zukunft konkret aus? Werden in der Öffentlichkeit überhaupt die für Land und
Leute wichtigen Fragen diskutiert – oder orientiert sich die Politik an den Schlagzeilen der Unterhaltungsmedien?
Die Integration von Zuziehenden ist aus fachlicher Sicht eine menschlich und wirtschaftlich profitable
Investition; das Potenzial der «Neuen» wird von Beginn weg entfaltet, gefördert und genutzt. Das Bildungsniveau
und die Wertschöpfung werden damit erhöht, verbleibende Bildungs- und Kulturdefizite werden aktiv angegangen,
Problemen wird vorgebeugt und Konflikte werden konstruktiv gelöst, Regelverstösse konsequent sanktioniert.
Da Integration ein gegenseitiger Prozess ist und die kulturell vielfältige Schweiz ständig bereichert,
stellen sich dabei grundlegende Fragen zum Land und zu seiner Stellung im globalen Wettbewerb. Nutzen
wir die Chance des hohen Anteils an mehrheitlich jungen Menschen aus allen Kontinenten ausreichend,
um unsere wirtschaftliche Spitzenposition zu halten? Sind wir weiterhin auf mehr ausländische Fach-
kräfte angewiesen, während ein Viertel aller Kinder im Lande schon bei Kindergarteneintritt beträchtliche
Defizite aufweist? Die Metropole Schweiz mit ihren 7,5 Millionen Menschen aus 26 Kantonen und rund 200
Ländern hat historisch, gesellschaftlich und wirtschaftlich die besten Voraussetzungen für die Umsetzung
weitsichtiger Strategien. Die Politik ist gefordert! Integrationsbeauftragte
aus sechs Kantonen (ohne Aargau). V.l. Thomas Kessler (BS), Julia Morais (ZH), Hans Beat
Moser (BL), Roland Beeri (BE) und Albert Weibel (SO). Foto: Iris Stutz |
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