Mit dem Angebot «die Autonauten» lanciert der Verein social input ein Pilotprojekt zur Integration von fremdsprachigen Jugendlichen. Primäres Ziel ist die berufliche und soziale Integration von 16- bis 20-jährigen.
Die Autonauten im Einsatz.
Foto: z.V.g.In Zusammenarbeit mit dem Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Aargau, dem Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum Suhr sowie der Stadt Aarau hat der Verein social input im Februar 2006 das Pilotprojekt «die Autonauten» ins Leben gerufen. Im Zentrum stehen dabei 16- bis 20-jährige fremdsprachige männliche Jugendliche, die aufgrund des späten Familiennachzugs sprachliche und schulische Defizite aufweisen. Durch gezielte Massnahmen in den Bereichen Arbeit, Bildung und Beratung sollen den jungen Männern Wege gezeigt werden, die sie präventiv vor der Gefahr einer (Langzeit-)Arbeitslosigkeit schützen sollen. Mit der Autogarage Rihs konnte ein sozial engagierter Vertreter der KMU zur Zusammenarbeit gefunden und dem Projekt dadurch ein dem ersten Arbeitsmarkt authentischer Arbeitsbereich erschlossen werden.«Während der Bereich Arbeit das Ziel verfolgt, den Jugendlichen den Zugang zu einem Ausbildungs- oder Arbeitsplatz in der Autoindustrie zu ermöglichen, steht im Unterrichtsteil nebst der Vermittlung sprachlicher Kompetenzen die punktuelle Verbesserung des schulischen Basiswissens im Zentrum. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Vermittlung von persönlichkeitsbildenden Kompetenzen wie Team- und Konfliktfähigkeit, Zuverlässigkeit, Leistungsbereitschaft und Selbstständigkeit», erklärt Mike Lüscher, Projektverantwortlicher bei social input. Das Pilotprojekt wurde im Dezember 2007 erfolgreich abgeschlossen. Seit Anfang Januar 2008 sind «die Autonauten» ein offiziell anerkanntes Motivationssemester der Arbeitslosenversicherung im Kanton Aargau. Es nehmen zurzeit 23 Jugendliche aus 12 verschiedenen Ländern teil. Es ist vorgesehen, das Projekt auszuweiten und auch ein entsprechendes Angebot für junge spätimmigrierte Frauen zu schaffen. crKom-Redaktion
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