ANS AUFHÖREN DENKE ICH NICHT



Die MIX hat am diesjährigen Begegnungsfest Integra in Liestal bei vier Migrantenvereinen, die mit einem Stand vertreten waren, nachgehakt, warum sie sich ehrenamtlich engagieren. Hier ihre Antworten.

Sumitra Salzmann

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Sumitra Salzmann, Vorsitzende der Thailändisch-Schweizerischen Gemeinschaft

«Die meisten Thailänderinnen sind mit einem Schweizer verheiratet. Bei der Einreise wissen sie aber kaum etwas über das Land. Wir helfen ihnen, die Sprache zu lernen, sich an die neue Kultur zu gewöhnen und so auch das Leben hier besser zu verstehen.»



Vahid Samarghandi

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Vahid Samarghandi, Mitglied des Organisationsteams „Weltküche“, Liestal

«Wie unser Name schon verrät, begegnen sich bei unserem Integrationsprojekt Menschen aus aller Welt, mit dem Ziel, sich über den Gaumen besser kennenzulernen. Abwechselnd kocht eine Migrationsgruppe eine für ihre Heimat typische Spezialität. Es wird dabei geredet und gelacht. Und nebenbei unterstützen wir mit den Einnahmen soziale Projekte. Ich empfinde grosses Glück, wenn ich helfen kann.»



Mario Dianese

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Mario Dianese, Kassierer beim Italienischen Verband freiwilliger Blutspender, Liestal

«Wir haben mit unserem Verein vor ungefähr 50 Jahren angefangen. Damit wollten wir ein Zeichen setzen und die Menschen überzeugen, dass Blutspende für uns alle wichtig ist, denn es kann jeden treffen. Ich selbst habe schon über 80 Blutspenden hinter mir. Ans Aufhören denke ich nicht, so lange es meine Gesundheit erlaubt. Das ist meine Pflicht.»



Nagesh Uruthira Moorthy

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Nagesh Uruthira Moorthy, Vizepräsident Freiplatzaktion Basel

«In den 1980er Jahren sind viele Kriegsflüchtlinge aus Sri Lanka in die Schweiz gekommen. Damals haben uns viele Schweizerinnen und Schweizer geholfen, hier Fuss zu fassen. Heute tragen wir diese Verantwortung zusammen als Organisation und unterstützen unsere Landsleute gemeinsam mit Schweizerinnen und Schweizern in allen Belangen des Alltags. Das beeinhaltet u.a. Deutschkurse für Frauen, Beratung bei Alkoholproblemen und Sprachunterricht in der Heimatsprache. Uns fehlt jedoch der Nachwuchs, deshalb würden wir uns auf neue Freiwillige freuen.»