ANS AUFHÖREN DENKE ICH NICHTDie
MIX hat am diesjährigen
Begegnungsfest Integra in Liestal bei vier Migrantenvereinen, die mit einem Stand vertreten waren, nachgehakt,
warum sie sich ehrenamtlich engagieren. Hier ihre Antworten. ![]() Foto:
David Haas Sumitra
Salzmann, Vorsitzende der Thailändisch-Schweizerischen Gemeinschaft «Die
meisten Thailänderinnen sind mit einem Schweizer verheiratet. Bei der Einreise wissen sie aber kaum
etwas über das Land. Wir helfen ihnen, die Sprache zu lernen, sich an die neue Kultur zu gewöhnen und
so auch das Leben hier besser zu verstehen.» ![]() Foto:
David Haas Vahid
Samarghandi, Mitglied des Organisationsteams „Weltküche“, Liestal «Wie
unser Name schon verrät, begegnen sich bei unserem Integrationsprojekt Menschen aus aller Welt, mit
dem Ziel, sich über den Gaumen besser kennenzulernen. Abwechselnd kocht eine Migrationsgruppe eine
für ihre Heimat typische Spezialität. Es wird dabei geredet und gelacht. Und nebenbei unterstützen wir
mit den Einnahmen soziale Projekte. Ich empfinde grosses Glück, wenn ich helfen kann.» ![]() Foto:
David Haas Mario
Dianese, Kassierer beim Italienischen Verband freiwilliger Blutspender, Liestal «Wir
haben mit unserem Verein vor ungefähr 50 Jahren angefangen. Damit wollten wir ein Zeichen setzen und
die Menschen überzeugen, dass Blutspende für uns alle wichtig ist, denn es kann jeden treffen. Ich selbst
habe schon über 80 Blutspenden hinter mir. Ans Aufhören denke ich nicht, so lange es meine Gesundheit
erlaubt. Das ist meine Pflicht.» ![]() Foto:
David Haas Nagesh
Uruthira Moorthy, Vizepräsident Freiplatzaktion Basel «In
den 1980er Jahren sind viele Kriegsflüchtlinge aus Sri Lanka in die Schweiz gekommen. Damals haben uns
viele Schweizerinnen und Schweizer geholfen, hier Fuss zu fassen. Heute tragen wir diese Verantwortung
zusammen als Organisation und unterstützen unsere Landsleute gemeinsam mit Schweizerinnen und Schweizern
in allen Belangen des Alltags. Das beeinhaltet u.a. Deutschkurse für Frauen, Beratung bei Alkoholproblemen
und Sprachunterricht in der Heimatsprache. Uns fehlt jedoch der Nachwuchs, deshalb würden wir uns auf neue Freiwillige freuen.» | |||||||||||||||||||||||||||||||||










