AUF DEN SPUREN DER FRÜHEN FÖRDERUNG




Frühe Förderung unterstützt den natürlichen Lernprozess von Kindern. Foto: Patrick Guggisberg


Jedes Kind hat das Recht, gefördert zu werden. Dies sieht zumindest unsere Bundesverfassung vor. Doch jahrelang wurde in der Schweiz die Förderung von Kindern vor dem Schuleintritt
vernachlässigt. Das ändert sich nun. Mit neuen Ideen und Projekten soll die frühe Förderung in der Schweiz Schule machen.


«Frühförderung» oder «frühe Förderung» ist zum Modewort verkommen. Doch was bedeutet sie? So leicht fällt die Antwort auch den Fachleuten nicht. Prof. Dr. Andrea Lanfranchi, Dozent an der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik Zürich und u.a. Autor der Nationalfondsstudie «Schulerfolg von Migrationskindern», stellt fest: «Heute herrscht in der Begriffsdefinition von früher Förderung ein Chaos. Jede und jeder versteht wieder etwas anderes darunter. Ziele, Konzepte und erst recht Studien zur Wirksamkeit fehlen aber weitgehend.»
Ursprünglich kommt der Begriff aus der Heilpädagogik, wo er jahrzehntelang im Zusammenhang mit körperlichen oder geistigen Behinderungen und Entwicklungsverzögerungen verwendet wurde. Heute umfasst er auch die Integration, Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern im vorschulischen Bereich. Massnahmen der frühen Förderung sollen jedem Kind einen besseren Start ins Leben ermöglichen und mehr Chancengerechtigkeit für alle gewährleisten. Im Allgemeinen geht man davon aus, dass Bildung schon mit der Geburt beginnt beziehungsweise beginnen sollte. Auch inhaltlich ist das Verständnis breiter geworden, weg von familienergänzenden Einrichtungen mit vorwiegend Betreuungsfunktion, hin zu Einrichtungen mit Bildungscharakter. So können Familien gezielt unterstützt und Mütter wie Väter stärker in den Bildungsprozess ihrer Kinder einbezogen werden.


«Kinder in ihrem natürlichen Lernprozess unterstützen»

Heute plädieren Fachleute dafür, frühe Förderung als ganzheitlich zu verstehen und anzugehen. So vertritt Andrea Lanfranchi ein Verständnis von früher Förderung als «allgemeine Entwicklungsförderung von Kindern», als Kombination von Förderung, Erziehung, Bildung und Integration von Beginn an. Man müsse unbedingt davon wegkommen, frühe Förderung als Kompensation von Defiziten zu verstehen, sondern als Unterstützung von Kindern in ihrem natürlichen Lernprozess.

Auch Eveline Riederer, die das Basler Modell «Mit ausreichenden Deutschkenntnissen in den Kindergarten» massgeblich miterarbeitet hat, betont, dass frühe Förderung im Frühbereich alle Gebiete betreffe: Erziehung, Bildung und Betreuung sowie Bewegung, Gesundheit und Integration.


Die frühe Förderung in der Schweiz – eine späte Entwicklung

In der Schweiz hat jedes Kind ein Recht auf Bildung und Chancengerechtigkeit – unabhängig von Herkunft, Konfession und Einkommensverhältnissen der Eltern. Real besteht aber diese Gerechtigkeit kaum. So können zum Beispiel vermögende Eltern ihre Sprösslinge besser und gezielter fördern als finanziell schwache. Nicole Gysin von der Konferenz der Kantonsregierungen KdK weist deshalb darauf hin, dass die Förderung der Kinder ab Geburt als Grundrecht sogar in der Schweizer Verfassung verankert ist (Art. 11 BV) und dass sich der Bund und die Kantone gemäss ihren Sozialzielen ergänzend zu den Eltern für die Entwicklung und die Integration von Kindern einzusetzen haben.

Allerdings zeichnet sich die Schweiz durch den unrühmlichen Befund aus, eines der ungerechtesten Bildungssysteme Europas ihr eigen zu nennen. Mehrere Studien haben ergeben, dass nur in wenigen anderen europäischen Ländern der Bildungserfolg in einem solchen Mass von der sozialen Herkunft bestimmt wird wie bei uns. Zusammen mit Deutschland und Belgien nimmt die Schweiz hier europaweit einen traurigen Spitzenplatz ein. Kinder aus sozialökonomisch gut- gestellten Familien können bei Schuleintritt im Schnitt in der Regel lesen und rechnen und verfügen über einen viel grösseren Wortschatz als Kinder, die in schwierigen sozialen Lebenslagen aufwachsen. Diesen Vorsprung können die weniger privilegierten Kinder in ihrer schulischen Laufbahn fast nicht mehr aufholen.

Woran liegt das? Auch auf diese Frage gibt es keine eindeutige Antwort, aber eine ganze Reihe von Indizien, die auf die frühe Förderung von Kindern hinweisen. Da gibt es in der Schweiz noch zahlreiche Verbesserungsmöglichkeiten.


Erste Schritte in die richtige Richtung

Die Förderung von Kindern vor dem Schuleintritt wurde in der Schweiz lange Zeit vernachlässigt. Heute liegen wir im internationalen Bereich im besten Fall im Mittelfeld. Exemplarisch dafür sind die Bildungsausgaben für frühe Förderung: Sie liegen bei einem Bruchteil dessen, was andere Länder dafür investieren. Die Schweiz darf sich ausserdem rühmen, immer noch als eines der letzten Länder über kein kohärentes Konzept zu verfügen, nach welchem die Kinder in der Schweiz gebildet, erzogen und betreut werden.

In der Schweiz erfolgt frühe Förderung in den Worten des Experten Andrea Lanfranchi «zu spät, zu kurz und zu sektoriell». Der Mensch lernt in seinen achtzehn ersten Lebensjahren am meisten, und zwar von Geburt an. Mit jedem Lebensjahr, in dem sich ein Kind grundlegende Kompetenzen für später nicht aneignen kann, geht wertvolle Zeit verloren. Es leuchtet ein, dass mit dem heutigen Kindergarteneintritt
im Alter von ca. fünf Jahren schon eine beträchtliche Zeitspanne ungenutzt verstrichen sein kann. Andrea Lanfranchi betont ausserdem, dass Förderung ganzheitlich und nahe an der Familie bzw. anderen Bezugspersonen erfolgen muss, der zentralen sozialen Grösse des Kindes. Förderung im vorschulischen Rahmen erfüllt heute in der Schweiz die meisten dieser Bedingungen leider nicht. Allerdings, das betonen alle Experten, tut sich im Moment schweizweit viel in der frühen Förderung.

Harmonisierung Ja, Kantönligeist Ade. Während die Angleichung der Bildungssysteme und -abschlüsse im europäischen Hochschulraum dank der Bologna-Erklärung auch in der Schweiz längst vollzogen ist, gelten für die obligatorische Schulzeit bis heute keine national verbindlichen Bildungsstandards. Ein erster wichtiger Schritt könnte hier die Einführung der «Interkantonalen Vereinbarung zur Harmonisierung der obligatorischen Schule», das so genannte HarmoS-Konkordat werden. Auf nationaler Ebene sollen die Dauer der schulischen Bildung, die wichtigsten Ziele der verschiedenen Bildungsstufen und deren Übergänge vereinheitlicht werden. So soll z.B. bereits der Kindergarten in allen Kantonen obligatorisch werden, wobei der Eintritt um ca. drei Monate vorverlegt wird, d.h., alle Kinder würden nach dem vollendeten vierten Lebensjahr eingeschult werden. Die Primarschule würde zusammen mit dem Kindergarten acht Jahre dauern. Die Förderung ab dem Wickeltisch ist mit HarmoS keineswegs erreicht, aber ein erster Schritt in die richtige Richtung wäre getan. Ganz widerstandslos geht die Einführung von HarmoS jedoch nicht über die Bühne. Die SVP hat in einzelnen Kantonen das Referendum ergriffen. So wurde zum Beispiel in Luzern Ende September darüber abgestimmt. Die Stimmberechtigten haben sich nach einem heftigen Abstimmungskampf gegen den Beitritt zum Schulkonkordat entschieden. In den nächsten Wochen und Monaten folgen Graubünden, St. Gallen, Thurgau, Zürich und Nidwalden. Beschlossene Sache ist der HarmoS-Beitritt erst in den Kantonen Glarus, Waadt, Jura und Schaffhausen. Die SVP weiss, HarmoS kann erst dann umgesetzt werden, wenn mindestens zehn Kantone dem Konkordat beigetreten sind.


Welche Kinder brauchen frühe Förderung?

Im Grunde brauchen alle Kinder Förderung. Bei der Mehrheit der Familien gelingt die Entwicklung der Kinder innerhalb der Familie und ihres Umkreises hervorragend und läuft automatisch: Die Eltern sind vernetzt und die Kinder erhalten so genügend stimulierende Impulse, um Erfahrungen zu sammeln, zu lernen und sich zu entwickeln. Andrea Lanfranchi hält flächendeckend gesteuerte Förderungsmassnahmen für alle Kinder nicht für nötig.

Es gibt jedoch eine Reihe von multiplen Belastungen für Familien, welche die gesunde Entwicklung der Kinder beeinträchtigen kann. Dazu gehören nachteilige Familienverhältnisse wie häusliche Gewalt, Armut, beengte räumliche Verhältnisse, Arbeitslosigkeit, wenig Zugang zu Bildung und ein tendenziell tiefes Bildungsniveau. Aber auch psychische Probleme der Bezugspersonen und ganz generell wenig Kontakt der Familie nach aussen oder gar Vereinsamung stellen für die Entwicklung des Kindes beträchtliche Risiken dar. Das alles sind Faktoren, die nicht spezifisch für Migrantinnen und Migranten gelten. Eveline Riederer und Andrea Lanfranchi halten ausdrücklich fest, dass Rückstände und Verzögerungen in der kindlichen Entwicklung keineswegs an einen Migrationshintergrund gekoppelt sein müssen. Kommt hinzu, dass viele fremdsprachige Eltern sich selbst um die frühe Förderung ihrer Kinder bemühen. So melden viele ihre Kleinen für Deutschkurse an, weil ihnen die sprachliche Integration sehr am Herzen liegt. Für eine Mutter aus Tibet, die im Kanton Aargau am Mutter-und-Kind-Deutschkurs MuKi teilnimmt, ist klar, dass Sprachförderung früh beginnen muss. «Ich profitiere vom MuKi-Deutschkurs doppelt: Mein Baby bekommt früh die Chance, in Berührung mit der deutschen Sprache und Kultur zu kommen, und ich erhalte die Möglichkeit, die Sprache zu lernen, ohne externe Betreuung in Anspruch zu nehmen.»


Fördern Ja – aber was?

Muss Kindern, die in ihrem Umfeld unzureichend in ihrer Entwicklung unterstützt und gefördert werden, mit zwei oder drei Jahren das ABC und das Einmaleins eingepaukt werden, damit sie später in der Schule erfolgreicher lesen, schreiben und rechnen? Mitnichten. Es geht nicht um eine Verschulung der Kinder, darüber herrscht weitgehender Konsens. Es geht vielmehr darum, die Kinder zu stimulieren und ihnen zu ermöglichen, ihre Umwelt zu erfahren. Nach Andrea Lanfranchi sollte man Kinder nach Möglichkeit nicht selektionieren im Sinn von Sonderklassen, sondern eine Selektion der Massnahmen vornehmen.

Die Sprache – sei es die Muttersprache oder Deutsch – spielt für die Entwicklung eine gewichtige Rolle, auch darin sind sich die Expertinnen und Experten einig. Die Meinungen gehen hingegen auseinander, wenn es darum geht, zu entscheiden, ob der Erst- oder der Zweitsprache mehr Bedeutung geschenkt werden soll. Die Priorisierung der Sprache lässt sich wohl nicht schlüssig beurteilen; zu vielfältig sind heute die Modelle der Sprachaneignung und die Beziehung des Individuums zu verschiedenen Sprachen. Die Fähigkeit zur Kommunikation ist das entscheidende Kriterium, denn Sprache eröffnet den Zugang zur Welt.

Besonders vielversprechend ist für Andrea Lanfranchi frühe Förderung innerhalb von Interaktionen: die Netzwerkförderung, Hausbesuche, Kindertagesstätten, Hilfestellungen und der Einbezug der Eltern. Das fördert den Aufbau von Beziehungen. Lanfranchi spricht sich dezidiert für den Einbezug der Familien, namentlich der Mütter, aus und warnt vor einer frühen Förderung als «Kolonialisierung», wo Eltern nichts mehr zu sagen haben. «Alles, was die Familien nach aussen führt, ist gut», meint der Fachmann und plädiert für die Hilfe zur Selbsthilfe. Dies wird heute in vielen Projekten z.B. mit Hausbesuchen oder in Mütter-Kinder-Gruppen gemacht.


Obligatorium vs. Freiwilligkeit

Die Frage drängt sich auf und hat mit dem Basler Modell neuen Sprengstoff erhalten (siehe ende des Artikels): Darf man Eltern zu ausserfamiliären Fördermassnahmen für ihre Kinder verpflichten, im Speziellen in deren ersten Lebensjahren, in die sich der Schweizer Staat in den letzten Jahrzehnten nicht eingemischt hat? Familie und Erziehung waren bis anhin Privatsache. Die Verantwortlichen in Basel-Stadt gewichten mit dem Projekt «Mit ausreichenden Deutschkenntnissen in den Kindergarten» das Recht des Kindes auf Chancengerechtigkeit und auf Bildung höher als das Erziehungsrecht der Eltern. Andrea Lanfranchi hingegen betont das Recht des Kindes auf konstante Bezugspersonen. Daher kann nach ihm frühe Förderung letztlich nur in und mit der Familie geschehen. Ohne die Kooperation der Eltern aus mehr oder weniger freien Stücken funktioniere frühe Förderung nicht. Das führt den Pädagogen und Psychologen aber auch zur nüchternen
Einsicht: «Wenn wir eine absolute Chancengleichheit wollten, müssten wir die Familie abschaffen, was ja ein Unsinn wäre.»


Chancen und Grenzen

Andrea Lanfranchi sieht die soziale Schere zwischen benachteiligten und privilegierten Kindern sich in Zukunft noch stärker öffnen. Die niedrige Geburtenrate in der Schweiz macht die Kinder zu einem noch kostbareren Gut. Auch privilegierte Kinder werden wo immer möglich gefördert; schliesslich wollen alle Eltern das Beste für ihren Nachwuchs. Auf die Förderung der an sich schon Privilegierten hat der Staat jedoch wenig Einfluss. Sie hat in der Vergangenheit immer schon stattgefunden und es wird sie auch in Zukunft geben. Für eine funktionierende Gesellschaft darf die Kluft zwischen Privilegierten und Benachteiligten jedoch nicht zu gross werden. Hier müssen staatliche Interventionen ansetzen, um eine bestmögliche Chancengerechtigkeit anzustreben.

Neben sozialethischen und -politischen Überlegungen gibt es aber weitere Gründe, in die frühe Förderung zu investieren: Zahlreiche Studien belegen den volkswirtschaftlichen Nutzen von früher Förderung. Interventionen in der Vorschulerziehung kommen den Staat viel billiger zu stehen als alle Versuche, Bildungsversäumnisse später zu kompensieren. Schon der Kinderkrippenbesuch wirkt sich, nach einer Nationalfondsstudie von Andrea Lanfranchi (2002), positiv auf die
kognitive, emotionale und soziale Entwicklung von Kindern aus, wobei hier vor allem Migrantenkinder und Kinder aus sozial benachteiligten Familien profitieren. Das wurde nun von der Teilstudie «Die Bewältigung des Schuleintritts von Kindern in der Schweiz» des Nationalen Forschungsprogramms «Kindheit, Jugend und Generationenbeziehungen im gesellschaftlichen Wandel» bestätigt. Sie zeigt, dass der Krippenbesuch die Bildungsbiografie von Migrantenkindern, die oft auch aus bildungsfernen Elternhäusern stammen, positiv beeinflusst. Das bedeutet, dass diese Kinder den Übergang in die Schule besser bewältigen als jene, die nur zu Hause betreut werden. Brisante Erkenntnisse, die in der Schweizer Politlandschaft noch viele Diskussionen auslösen werden. Hätte die Schweiz vor zwanzig Jahren mehr in die frühkindliche Bildung, Betreuung, Erziehung und Integration investiert, hätten wir vermutlich in der PISA-Studie besser abgeschnitten – genug gute Gründe, die viel versprechenden Projekte im Bereich frühe Förderung in der Schweiz zu intensivieren, weiterzuentwickeln und zu vernetzen.


Mit ausreichenden Deutschkenntnissen in den Kindergarten

Basel-Stadt will ab 2010 als erster Schweizer Kanton den Besuch von Sprachspielgruppen für Kinder mit ungenügenden Deutschkenntnissen ein Jahr vor Kindergarteneintritt obligatorisch machen. Ziel des Projekts ist, dass alle Kinder bis zu diesem Zeitpunkt erste Deutschkenntnisse besitzen. In Basel werden die Kinder bis heute, wie in vielen anderen Schweizer Kantonen, erst ab dem inzwischen obligatorischen zweijährigen Kindergarten vom Staat erfasst. Vorher liegen Erziehung und Bildung der Kinder vollständig in der Verantwortung der Eltern.

Das Basler Modell setzt bei der Einsicht an, dass Interventionen früher einsetzen müssten. Ein Jahr vor Kindergarteneintritt sollen daher alle Kinder, die massive Defizite in der deutschen Sprache aufweisen, eine Spielgruppe besuchen. Dort werden sie von speziell ausgebildeten Spielgruppenleiterinnen zweimal wöchentlich spielerisch mit der deutschen Sprache vertraut gemacht. Zurzeit wird ein Auswahlverfahren ausgearbeitet, das einen möglichst einfachen Weg zu den Familien ermöglicht.

Bei dem Modell soll es mittelfristig aber nicht nur um das Erlernen der deutschen Sprache gehen. Man will den Kindern generell die Kompetenzen mit auf den Weg geben, die für ihre Entwicklung wichtig sind. Dazu gehören auch banale alltägliche Dinge wie Zähne zu putzen, gesund zu essen, sich zu bewegen und vor allem, sich in einer fremden Umgebung und in einer Gruppe zurechtzufinden und eben – zu kommunizieren.

Die Kooperationsbereitschaft der Eltern ist bei diesem Projekt sehr wichtig. Wie der Basler Erziehungsdirektor Christoph Eymann vor den Medien festhielt, stellt das Projekt einen Eingriff in die Rechte der Eltern dar. Der Kanton Basel-Stadt gewichtet jedoch in dieser Situation das Recht auf Bildung und auf mehr Chancengerechtigkeit benachteiligter Kinder höher als die Erziehungsrechte der Eltern. Das Konzept war bis Ende Oktober in der Vernehmlassung.
www.edubs.ch